Mögliche Indikationen:

Sie fühlen sich erschöpft, überfordert und lustlos.

Sie wachen mitten in der Nacht auf und geraten ins Grübeln über
sich und ihre Zukunft.

Sie verspüren seelisches Leid, fühlen sich deprimiert und innerlich leer.

Sie fühlen sich total ausgebrannt und haben keine Lust mehr auf Dinge,
die Ihnen bisher Freude bereitet haben.

Sie verspüren einen inneren Drang, bestimmte Handlungen immer
und immer wieder ausführen zu müssen.

Sie haben starke Schmerzen am Rücken, ohne dass es dafür
eine medizinische Erklärung gibt.

Sie fürchten sich vor Menschen oder vor bestimmten Tieren.

Sie haben immer wieder Herzrasen, Atemnot und Angst zu sterben.

Sie meiden zu enge Räume oder zu große Plätze.

Sie erröten oder schwitzen stark, wenn Sie vor anderen etwas
vortragen oder präsentieren sollen.

Sie fühlen sich isoliert und ziehen sich aus der Gesellschaft
anderer Menschen zurück.

Sie spüren immer wiederkehrende Stimmungsschwankungen,
die scheinbar keine Ursache haben.

Sie haben Durchfall und Verstopfung im Wechsel, ohne dass es
dafür eine körperliche Ursache gibt.

Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht (mehr) zurecht.

Sie wissen nicht mehr, wer und was Sie sind und fragen sich,
welchen Sinn und Zweck Ihr Leben hat.

Sie erleben Ihren (Berufs-) Alltag als angespannt, bedrückend
und erschöpfend.

Sie fühlen sich durch Ihre Familie bzw. Angehörige in einer
sehr belastenden Lebenssituation.

Sie haben das Gefühl immer einsamer zu sein, keiner Person
mehr vertrauen zu können.

Sie verspüren keine Bereicherung in zwischenmenschlichen
Beziehungen und leiden darunter.

Sie haben ein traumatisches Ereignis durchlebt und finden
keine Freude mehr im Leben.

Sie leiden an einer chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankung,
die Ihren Lebensalltag nachhaltig verändert.

Sie haben das Gefühl, dass Ihre Trauer über den Verlust Ihres
Partners/Ihres Kindes/Ihrer Eltern kein Ende mehr nimmt.





„Zuletzt bliebe noch die große Frage offen, ob wir der Erkrankung
entbehren könnten, und ob nicht namentlich unser Durst nach Erkenntnis
und Selbsterkenntnis der kranken Seele so gut bedürfe wie der gesunden.“

Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph (1844 – 1900)


Psychotherapie


Was ist Psychotherapie? Der Begriff ist dem Altgriechischen entlehnt und heißt
wörtlich übersetzt „Pflege der Seele“. Heute wird darunter die Behandlung von
seelisch, emotional und psychosomatisch bedingten Krankheiten, Leidenszuständen
oder Verhaltensstörungen mit Hilfe psychologischer Methoden verstanden.
Die Behandlung strebt immer die Behebung eines bestimmten Problems an
und ist somit zeitlich begrenzt.


Die Kosten für eine heilkundliche Psychotherapie trägt grundsätzlich der Patient selbst. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Behandlung nicht. Eine Ausnahme kann gegeben sein, wenn der gesetzlich Versicherte bei seiner Kasse das Kostenerstattungsverfahren wählt. Auch manche private Krankenversicherer erstatten Behandlungen beim Heilpraktiker für Psychotherapie.

Psychosomatische Erkrankungen können nach Absprache mit dem entsprechenden Facharzt psychotherapeutisch mitbehandelt werden. Dazu zählen Erkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis, Hyperthyreose, Asthma bronchiale, essentielle Hypertonie, rheumatoide Arthritis, Ulcus duodeni, Ulcus ventriculi, Colitis ulcerosa, das Reizdarm-Syndrom sowie Essstörungen.

Vor Beginn einer heilkundlichen Psychotherapie sollte ein Arzt abklären, ob eine somatische (körperliche) oder psychiatrische Krankheitsursache vorliegt.

Fragen Sie bitte vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Psychotherapie bezahlt bzw. erstattet wird.


Mentalcoaching


Was ist Mentalcoaching? Mentalcoaching ist ein Kunstwort aus „Mens“ (lateinisch „Geist“) und „to coach“ (englisch „betreuen“) und bedeutet frei übersetzt so viel wie „Training von Denken und Bewusstsein“, eben „geistiges Training“. Im weitesten Sinne geht es um die Weiterentwicklung der Persönlichkeit des gesunden Menschen.

Das Mentalcoaching fördert die soziale und emotionale Kompetenz, die kognitiven Fähigkeiten, die Leistungsfähigkeit, das Selbstwertgefühl und das Wohlbefinden des Klienten. In den Sitzungen (Settings) geht es i.d.R. um einschneidende Lebensereig-
nisse (z.B. Schulbeginn, Studien-/Ausbildungs-/Arbeitsbeginn, Partnersuche/Heirat/
Partnerschaft, Elternschaft, Strategien zum Erreichen beruflicher Ziele/Planen der nächsten Karriereschritte etc.) oder auch um Themen wie Burnout-/Boreout-Prophylaxe oder Life-Work-Balance/Stressless-Strategien. Manche Klienten lassen sich auch nur psychologisch beraten, ohne auf ihre konkrete Lebenssituation eingehen zu wollen.

Die Kosten für das Coaching trägt immer der Klient selbst. Das Honorar wird frei vereinbart und von den Krankenkassen nicht übernommen. Manche Klienten machen die Kosten beim Finanzamt Einkommenssteuer mindernd geltend.